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Hefezupfbrot mit Zimt

erstellt am: 10.09.2012 | von: Christina | Kategorie(n): Brot, Frühstück, Süßes

Immer wieder sonntags … was macht man da bloß in der früh für ein leckeres kleines Frühstück?
Ein Rezept ist mir da nie so ganz, seit dem ich das Heftchen „LECKER – Backery N° 3“ hab, aus dem Kopf gegangen: das Hefezupfbrot mit Zimt.

Allein optisch ein Traum muss es einfach mal ausprobiert werden, dachte ich mir, als ich am Sonntag einige Zeit vor meinem Wecker aufgewacht bin. Also ab in die Küche, Rezept rausgeholt und gestartet.

Hier zum Rezept:

Hefezupfbrot mit Zimt
Zutaten:
500 g Mehl
50 g + 150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Trockengerm (á 7 g)
½ TL Salz
150 ml Milch
50 g + 100 g weiche Butter
2 Eier (Gr. M)
2 TL gemahlener Zimt

 Zubereitung:

1.       500 g Mehl, 50 g Zucker, Vanillezucker, Germ und ½ TL Salz mischen. Milch erwärmen. Mit 50 g Butter und Eiern zur Mehlmischung geben. Mit einem Handrührgerät (Knethaken) zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.

2.       Kastenform ( ca. 1 ¾ l Inhalt: 30 cm lang) fetten (oder mit Backpapier auskleiden). 150 g Zucker mit Zimt mischen. Teig kurz durchkneten, auf leicht bemehlter Arbeitsfläche knapp 1 cm dünn ausrollen. Mit 100 g Butter bestreichen und mit Zimtzucker bestreuen. Teig in Quadrate (á ca. 8×8 cm) schneiden.

3.       Je 5 – 6 Teigquadrate aufeinanderstapeln, senkrecht in die Form setzen. Vorgang wiederholen, bis alle Quadrate in der Form stecken. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.

4.       Backofen vorheizen (Heißluft 175 °C). Brot im Ofen 30 – 40 Minuten backen. Herausnehmen und etwa 30 Minuten in der Form ruhen lassen. Dann vorsichtig stürzen und anrichten.

Das Rezept ließ sich 1:1 super umsetzen … nur für meinen Geschmack war etwas zu viel Zucker zum Bestreuen des Teiges in der Angabe. Ich habe etwa nur 100 g Zucker benötigt (Zimtzucker kann man ja auch immer auf Vorrat benötigen =) ). Auch die gesamte Butter habe ich nicht gebraucht.

Alleine die Verarbeitung des Teiges nach der Ruhezeit war ein Gedicht – weder klebrig noch zu zäh, ließ er sich sehr gut ausrollen. Ich habe den Teig zuerst geschnitten und dann mit Butter bestrichen und Zucker bestreut – aber das macht sicher kaum einen Unterschied. Vor allem ist es praktisch, dass die Quadrate nicht alle gleich groß sein müssen und die Ränder sich gut mit reinschummeln lassen in die Form.
Nach dem Rasten in der Form hat der Teig noch etwas an Volumen zugelegt, aber im Ofen ging er dann schließlich so richtig auf! Und dieser Duft!! Einfach herrlich.

Mit einer Tasse Kaffee genossen, brauchte ich nicht mehr zum perfekten Frühstück – einfach Stückchen für Stückchen heruntergerissen, ist es das perfekte Sonntags-Frühstücks-Zupfbrot.

Vielleicht ist das Rezept etwas aufwändiger als ein anderes Milchbrot – aber wer Zimt gerne mag, wird das Rezept lieben! Es lohnt sich es auszuprobieren!!

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