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Linzer Stangerl

erstellt am: 06.09.2012 | von: Christina | Kategorie(n): Fingerfood, Süßes

Vor etwa zwei Wochen griff mein Mann im Geschäft zu seine heißgeliebten Linzer Stangerl, um sie in unseren Einkaufswagen zu verfrachten. Aber – schwupps – sogleich waren sie wieder von mir hinausbefördert worden, da ich versprach, noch in den nächsten Tagen mich selbst an dem Gebäck zu versuchen.
Dazu habe ich auch ein tolles Backbuch „Die österreichische Backstub nach Rokitansky“ von Manfred Flickinger, was zu meiner geheimen Backbibel geworden ist (ich werde mir aber einmal gesondert Zeit nehmen, um meine Literatur etwas genauer vorzustellen).

Dort auf Seite 214 befindet sich das Rezept „Dressiertes Linzer Gebäck“ das genauf für meine Zwecke zugeschnitten war:


Zutaten:
   250 g Butter
   100 g Staubzucker
   geriebene Zitronenschale
   Vanillezucker
   eine Prise Salz
   1 Ei
   320 g Mehl

zum Ausfertigen:
   Marillenmarmelade
   Tunkmasse

  1. Die weiche Butter mit gesiebtem Staubzucker, geriebener Zitronenschale, Vanillezucker und Salz schaumig rühren. Das Ei dazugeben und das Mehl einmelieren.
  2. Die Masse in einem Dressiersack mit Sterntülle (13 cm – einfache Zick-Zack-Tülle) füllen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech in Stangerln aufdressieren
  3. Im vorgeheizten Backrohr bei 180°C hell, ca. 10 Minuten, backen.
  4. Ausgekühlt je zwei Stück mit Marillenmarmelade zusammensetzen.
  5. Die Stangerl schließlich in temperierter, mit etwas Kokosfett auf die richtige Konsistenz gebrachte Kuvertüre (Milch- oder Zartbitterschokolade – je nach Geschmack) tauchen und auf einem Gitter trocknen lassen.

 
 

Fazit meines Mannes: „die schmecken viel besser als aus dem Geschäft oder bei vielen Bäckereien. Sogar nach ein paar Tagen waren sie noch nicht so trocken und immer noch sehr lecker!“

Nach solchen Komplimenten macht doch Backen richtig Spass!!

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