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Grissini

erstellt am: 19.10.2012 | von: Christina | Kategorie(n): Fingerfood, Salzig

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Manche mögen’s nicht süß. Kaum zu glauben, dass es solche Menschen gibt! =)
Für mich wohl unvorstellbar, aber das sollte wohl kein Problem sein, um nicht doch etwas zum Knabbern zu backen, das Süßigkeiten-Verweigerer zum Zugreifen verleiten lässt. Das zweite Problem ist ja eher dabei, wirklich alle Zutaten zu Hause zu haben, um etwas Salziges zu backen. Aus diesem Grund entschied ich mich für etwas einfaches, das man, wenn man auch gern einmal ein Brot backt, einfach mit allen Zutaten zu Hause machen kann: Grissini
Die Idee holte ich mir vom Buch “Geschenke zum Reinbeißen“ von Annie RIGG

 

Ich bin mir sicher, dass man diese Stäbchen nicht nur mit Parmesan, sondern allen anderen möglichen Geschmackszutaten backen kann (Knoblauch, Kräuter, Tomaten, …).

Hier zum Rezept:

Grissini mit Parmesan

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Zutaten für etwa 50 Stück (kurz):
375 g Mehl (Type 550)
3 TL Trockengerm
1 TL Salz
200 – 250 ml Milch
3 EL Olivenöl
5 EL feingeriebenen Parmesan

Zubereitung:

  1. Mehl, Trockengerm, Salz, Parmesan, die leicht erwärmte Milch und das Olivenöl in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Handmixers zu einem glatten Teig verrühren. Danach abdecken und etwa 2 Stunde gehen lassen, bis der Teig etwa sein Volumen verdoppelt hat.
  2. In der Zwischenzeit zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Den aufgegangen Teig nochmals auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche durchkneten und zu einem 5-7 mm dicken Rechteck ausrollen. Mit einem scharfen Messer in lange Streifen von etwas weniger als 1 cm Breite schneiden und auf das Backblech legen.
  3. Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und die Grissini nochmal 15 – 20 Minuten gehen lassen. Im heißen Ofen 10 – 12 Minuten goldbraun backen. Vor dem Verpacken vollständig erkalten lassen.

Ich habe zuerst versucht die Grissini zu rollen, um auch “hübsche” Stäbchen zu erhalten. Ich habe aber festgestellt, dass das für mich viel zu viel Arbeit bzw. ein zu hoher Zeitaufwand ist. Also kann ich selbst nur empfehlen, die Grissini in die richtige Form zu schneiden und beim aufs Backblech heben, kann man die Teig-Stäbchen noch in Form ziehen.
Was außerdem zu empfehlen ist, die Grissini tatsächlich ordentlich durch zu backen – besser etwas zu lange als zu kurz im Rohr lassen, damit sie auch wirklich knackig werden!

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Die Grissini sind auf jeden Fall leicht gemacht und eine leckere Abendnascherei! Ich überleg nur, ob man da nicht doch auch eine knackig-süße Variante draus zaubern kann? So mit Zimt und dazu dann eine heiße Schokolade zum tunken =) Ich glaube das wird einer meiner nächsten Versuche…

Geschmacksfazit:
Die selbstgemachten Grissini schmecken tatsächlich besser als die gekauften! Sind ausserdem schneller als gedacht produziert (wenn man ohnehin gerade etwas kocht, dann geht das so nebenbei). Knackig – aromatisch & lecker!

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Kommentar

Meine Liebe,
hach es ist herrlich neue Food – Blogs zu entdecken und bei Dir fühle ich mich ebenfalls richtig wohl! Schön, dass Du bei mir vorbei geschaut hast! Natürlich werde ich Deinen Blog auch verlinken! Ehrensache :)!
…man mag es nicht glauben, aber ich bin auch eher die Herzhafte wenn ich mich entscheiden müsste und dieses feine Rezept hier habe ich sofort gespeichert! Ich bin gespannt wie sie mir gelingen!
Alles Liebe & liebe Grüsse aus Wien!
Maggy*

Hallo Maggy, danke für deine lieben Worte. Freu mich natürlich riesig verlinkt zu werden!! 300-km-nach-Wien-rüberwink =)
Alles Liebe, Christina

Ooooh, ich liebe Grissinis 🙂 .. aber *hihi* ich wär noch nie auf die Idee gekommen, sie selbst zu machen. Nachdem ich deine Anleitung und dein Rezept gelesen hab, frag ich mich allerdings: WARUM eigentlich nicht?
Klingt ja wirklich total einfach und wenn du noch sagst, dass sie leckerer sind als die Gekauften – dann ab in die Küche und Grissinis machen 😀
Wird jedenfalls gepinnt und bei nächster Gelegenheit bestimmt mal versucht – danke!

Gerne =) Ich finde es toll, dass man jetzt immer mehr auch solche Rezepte findet, bei denen gezeigt wird, dass man auch ganz klassische Snacks selbst machen kann. Wie auch zum Beispiel Marshmallows – hätte ich mir früher nie vorstellen können, sowas selbst herzustellen. Mittlerweile schau ich sie im Regal im Geschäft schon gar nicht mehr an =)
Liebe Grüße!