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Kürbisplätzchen

erstellt am: 10.10.2012 | von: Christina | Kategorie(n): Fingerfood, Kekse, Süßes

Der Herbst ist schon etwas tolles! Überall färbt sich das Laub, die Temperaturen sind angenehm und gerade richtig für ein paar Kekse am Abend mit einer schönen Tasse Tee oder Kaffee (oder darfs vielleicht auch etwas Punsch sein? =) )
Ich hatte noch ein Stück Kürbis übrig, und passend zu dieser Resteverwertung fand ich im Heft „Baking Heaven“ 3/2012 das Rezept von Kürbisplätzchen.

Außerdem eine tolle Möglichkeit einmal an einem Blogevent teilzunehmen, nämlich an dem von Sarah: sarahskrisenherd.blogspot.com!

Herbst in der Küche

Vor allem schien das Rezept auch schön einfach und relativ flott zu sein, was meinen Keks-Ansprüchen völlig reichte. Außerdem war das die perfekte Resteverwertung für meine übrigen Eidotter und ein Stück Kürbis, das in meinem Kühlschrank ein trauriges Dasein fristete.

Mich wunderte auch, dass man keinen Abtrieb herstellt, stellte aber bei der Verarbeitung fest, dass das auch nicht notwendig ist.

Hier das Rezept:

Kürbisplätzchen
Zutaten für ca. 70 Stück:
400 g Kürbis (netto, dh. geschält und entkernt)
400 g Mehl
3 TL Backpulver
Prise Salz

2 Eigelb
150 g weiche Butter
180 g Staubzucker

1/2 TL Mixed Spice (Marks & Spencer) oder Gewürze wie Muskatnuss bzw. Zimt, geriebene Zitronenschale
1 Pkg. Vanillezucker

 

Zubereitung:

1. Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Drei Stück Backpapier vorbereiten.





2. Zuerst den Kürbis würfelig schneiden und in einem Topf mit etwas Wasser und einer Prise Salzweich dünsten (ca. 20 Minuten). Nac dem Kochen das Fruchtfleisch mit einer Gabel gut zerdrücken und die Masse zum Abkühlen beiseite stellen.
3. Das Mehl und das Backpulver in eine große Rührschüssel geben. Eigelbe, Butter, Staubzucker, Vanillezucker, Salz, ev. die Gewürze und das zerdrückte Kürbisfleisch zugeben. Alles mit einem Kochlöffel miteinander gut verrühren (es entsteht dabei eine gut durchmengte, zähe Masse).
4. Mit einem Esslöffel in gleicmäßigen Abständen Häufchen der Masse auf die Backbleche setzen (dazu habe ich die Masse für einen halben Esslöffel genommen, weil ich keine Riesen-Plätzchen haben wollte – daher liegt die Menge auch bei ca. 70 Stück und nicht wie im Urrezept bei 36).
Sollte jemand etwas Zimtzucker zu Hause haben (eine fertige Mischung hatte ich zufällig neben mir stehen), etwas davon auf die Plätzchen streuen.

Die Plätzchen in den Ofen schieben und etwa 20 – 25 Minuten backen.
5. Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. Danach verzehren =) oder in eine Keksdose verstauen.

 





Ich muss zugeben, so schick wie im Heft sehen meine Kekse nicht aus. Ich hab sie als Häufchen gelassen und nur etwas Zimtzucker drüber gestreut – also nicht geformt. Im Originalrezept nimmt man auch noch ein Eiklar und bestreicht die Kekse damit – das hielt ich jedoch nicht für notwenig.

Geschmacksfazit:
Ich hatte noch nie zuvor Kürbisplätzchen gegessen, aber sie schmecken wirklich sehr gut. Die Masse hatte schon bei der Verarbeitung etwas von einem Kartoffelteig (finde ich) und auch geschmacklich erinnern sie etwas daran. Die Kekse haben (vermutlich durch das Backpulver) eine eher leichtere, ich würde schon fast sagen, fluffigere Konsistenz. Aber durch die herbstliche Würze wie Zimt, Muskat oder eben eine entsprechende Würzmischung bekommt man richtig Pep da rein, dass sie auf jedenfall einmalig schmecken! Das waren sicherlich nicht meine letzten Kürbis-Kekse!!

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Kommentar

Danke für das schöne Rezept 🙂
LG Sarah

bitte bitte =) – ich glaub ich werde an mehr blog-events teilnehmen. soetwas inspiriert!

eine andere art von keksen, geschmack herrlich
gratulation…

Es ist beim Backen wirklich toll, dass es so viele Möglichkeiten gibt und immer wieder was Neues austesten kann! Danke!