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Projekt A – Z: C wie Cappuccino-Torte

erstellt am: 01.10.2012 | von: Christina | Kategorie(n): Projekt, Süßes, Torten

Für die dritte Woche meines A-Z – Backprojektes war es leicht, ein passendes Rezept zu finden. Zwei Kolleginnen hatten letzte Woche Geburtstag, und da wollte ich ein kleines Törtchen machen. Da alle leidenschaftliche Kaffeetrinker sind, dachte ich, dass eine Cappuccino-Torte das perfekte süße Nachfeier-Naschwerk ist!


Das Rezept habe ich aus dem Heft „Sweet Dreams“ November/Dezember 2011 und davon habe ich die Mengenangaben halbiert – ich wollte keine Riesentorte machen – sondern einfach nur etwas kleines, feines.

Hier das Rezept:

Cappuccino-Torte
Zutaten für 1 kleine Torte:
Für den Boden:
40 g gemahlene Walnüsse
125 g weiche Butter
125 g brauner Zucker
1 Prise Salz
150 g Mehl
1,5 TL Backpulver
2 Eier
60 ml starker Kaffee
säuerliche Marmelade (z.B. Ribisel)

Für die Creme:
250 g Mascarpone
40 g brauner Zucker
67 ml Espresso (bzw. lösliches Kaffeepulver)
3 Blatt Gelatine (falls Espresso verwendet wird, ansonsten nicht nötig)
Kakaopulver zum Bestäuben
Schoko-Blätter zur Dekoration

 
 
 
 

Zubereitung:


1.       Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Springform (ca. 20 cm Durchmesser) mit Backpapierauslegen oder einfetten.
Nüsse ohne Fett rösten und anschließend abkühlen lassen.
Weiche Butter, Zucker, Salz und nach und nach die Eier, in einer Rührschüssel schaumig schlagen. Mehl, Backpulver und Walnüsse mischen und mit dem Kaffee abwechselnd unterrühren. Den Teig in die Springform füllen, glatt streichen und 25 – 30 Minuten backen. Herausnehmen, 5 Minuten in der Form abkühlen lassen, stürzen und auskühlen lassen.
2.       Inzwischen für die Creme, die Mascarpone und den Zucker (und ev. Kaffeepulver) in einer Rührschüssel cremig aufschlagen. Wenn kein Kaffeepulver verwendet wird, zuerst die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, einen frischen Espresso machen und die eingeweichte Blattgelatine darin auflösen. In die Mascarponecreme unterheben.
3.       Boden einmal waagrecht halbieren. Die untere Hälfte auf eine Tortenplatte setzen, mit Marmelade bestreichen und die Hälfte der Creme darauf verteilen. Genauso mit der anderen Hälfte des Kuchens verfahren (Marmelade und dann Creme darauf). Falls Espresso bzw. Gelatine verwendet wurde, die beiden Teile überkühlen lassen und dann zusammensetzen.
4.       Schließlich die Torte mit Kakaopulver bestäuben und mit Schoko-Blätter dekorieren.


 

Leider war ich wieder etwas schusselig unterwegs und hab meinen Mixer (im laufenden Betrieb) im Spülwasser bei der Backaktion versenkt =( . Fragt besser nicht wie das passieren kann …. Hauptsache er funktioniert noch und bis auf einen kleinen Stromschlag, ist mir nichts passiert!! =)

Da ich kein lösliches Kaffeepulver zur Hand hatte, habe ich mir mit einem frischen Espresso aus dem Kaffeevollautomaten, für die Creme, abgeholfen. Der Nachteil: ich denke da ist es besser Gelatine mit zu verarbeiten, damit die Creme nicht zu weich wird, der Vorteil: die Gelatine kann gleich im heißen Espresso aufgelöst und dann gleich in die Masse eingearbeitet werden.
Da diese Torte ja wahrscheinlich längere Zeit in Zimmertemperatur herumstehen wird, ist es meiner Meinung nach ohnehin besser, die Creme mit etwas Gelatine von der Konsistenz her fester zu machen.

Im Rezept war zwar keine Marmelade angegeben, aber ich denke, dass irgendwie ein fruchtig-säuerlicher Kontrast in jede Cremetorte gehört! Ich habe daher eine Ribiselmarmelade zwischen Creme und Kuchenboden gestrichen.

Geschmacksfazit:
… muss leider warten, bis ich sie gekostet habe. Darüber werde ich noch ausführlich berichten =)

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Kommentar

Hallo liebe Christina!
Es freut mich richtig doll zu hören, dass dir der Rosmarin-Speck(+Tomaten)-Kuchen geschmeckt hat! 🙂
Den Tipp mit den getrockneten Tomaten werde ich mir merken!

Ganz liebe Grüße!

Die Torte hat einfach klasse geschmeckt. Danke nochmal dafür 😉