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Caipirinha-Gelee

erstellt am: 11.12.2012 | von: Christina | Kategorie(n): Frühstück, Süßes

caipi0Für Post-aus-meiner-Küche wollte ich etwas machen, das sich eventuell zum Früchtebrot kombinieren lässt, aber nicht unbedingt klassisch ist.
Deshalb entschied ich mich für das Rezept eines Caipirinha-Gelees – vor allem war ich selbst extrem neugierig wie so etwas schmeckt! Das Rezept habe ich aus dem Buch “Geschenkideen aus der Küche”, GU-Verlag, von Nicole Stich & Coco Lang.

Das Rezept hat sich sehr einfach gelesen und so war auch die Umsetzung. Es ist relativ flott zubereitet und vor allem einmal ein spannendes Küchengeschenk =)
Meinen letzten Caipirinha trank ich vor einer gefühlten Ewigkeit (ich glaube es ist tatsächlich schon 10 Jahre her! – puh bin ich alt =) ), aber er zählte immer zu einem meiner Lieblingscocktails. Vor allem das Erfrischende der Limette habe ich immer sehr geschätzt. Limettensaft im Mund ist so etwas wie ein Frische-Kick oder Muntermacher – also wieso nicht einen Muntermacher als Brotaufstrich?!

Hier einmal zum Rezept:

Caipirinha-Gelee
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Zutaten für etwa 600 ml:
6 Bio-Limetten
4-5 Zitronen
100 g Roh-Rohrzucker
100 ml Cachaca (Zuckerrohrschnaps)
400 g Gelierzucker 1:1
Zubereitung:
  1. Limetten heiß waschen, abtrocknen und von 3 Früchten die Schale fein abreiben. Limetten und Zitronen auspressen, bis man etwa 300 ml Saft hat.
  2. Rohrzucker und Cachaca in einem Topf aufkochen, 5 Minuten kochen und dabei leicht karamellisieren lassen. Zitrussaft und Gelierzucker zugeben und unter Rühren 4 Minuten kochen lassen (aufpassen dass nichts überschäuft!). Zum Schluss die Limettenschale hinzugeben, und alles noch mal weitere 2 Minuten unter Rühren köcheln lassen.
  3. Nach positiver Gelierprobe das Gelee in die vorbereiteten Gläser abfüllen, auskühlen lassen und aufbewahren.
Das Rezept ist toll und lässt sich, wie bereits erwähnt, gut umsetzen. Ich habe einen Zestenreisser genommen, da ich dachte, ich könnte in das Gelee etwas mehr Struktur reinbringen. Aber ich würde davon abraten bzw. so wie im Rezept beschrieben, die Limettenschale fein reiben: Die Zesten sind “oben aufgeschwommen” und verteilten sich nicht richtig im Gelee.

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Die Gläser hatte ich zuvor natürlich gut ausgewaschen, heiß ausgespült und mit einem Schluck Cachaca “desinfiziert”. Wenn das Produkt, das reinkommt schon alkoholhaltig ist, kann man die Gläser auf diese Art keimfrei machen, ohne sie auskochen zu müssen. Zumindest ist mir eine Marmelade noch nie schlecht geworden und das auch nach jahrelanger Aufbewahrung. (Für Marmeladen “spüle” ich die Gläser gerne mit einem Schluck Rum aus – den super Trick habe ich von meiner Mutter =) ).

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Geschmacksfazit:
Ein richtiges Muntermacher-Gelee ist aus diesen Zutaten geworden. Der Geschmack kommt einem Caipirinha schon sehr nahe und ich finde es sehr lecker!

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Kommentar

Hmmm genau dieses Rezept habe ich vor einiger Zeit auch ausprobiert und es wollte einfach nicht gelieren. Ich hab mich dann nach zig Versuchen und 100 Tonnen Limetten dafür entschieden es sein zu lassen.

*grübel* woran kann das bloß gelegen haben? Hab mich 1:1 an das Rezept gehalten und es hat auf Anhieb geklappt. Vielleicht war was beim Gelierzucker nicht in Ordnung?! Aber das ist ja das spannende am Kochen, … es ist immer und überall anders …