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Linzer Augen

erstellt am: 07.12.2012 | von: Christina | Kategorie(n): Fingerfood, Kekse, Süßes

 

Linzer0Mürbteig – das ist doch der herrlichste Keksteig den es auf der Welt gibt!
Vor allem kann man so viele Varianten davon machen (Nüsse, Mohn, Kakao, …). Aber klassisch ist er natürlich auch herrlich – wie hier in diesem Rezept, wo ganz klassisch, Linzer Augen hergestellt werden. 
Es war außerdem eine Gelegenheit meine neue Keksausstecherform von Wilton zu testen!!

Der Teig ist ja wirklich sehr sehr schnell zubereitet. Und geschmacklich einfach toll. Das Rezept ist wirklich das beste Mürbteigrezept das ich kenne und ein wirklicher Geheimtipp!! Alle anderen Rezepte dazu lass ich links liegen.

Hier zum Rezept:

Linzer Augen

Linzer1

Zutaten für 4 – 5 Blech:
400 g Mehl
120 g Backzucker
1 Prise Salz
geriebene Schale einer Zitrone
1 Pkg. Vanillezucker
1 Eigelb (Gr. M)
1 Schnapsglas Rum
250 g Butter

Zubereitung:
  1. Mehl, Zucker, Salz, Zitronenschale, Vanillezucker auf die Arbeitsfläche. Butter dazu und mit einem Messer auf der Fläche mit den anderen Zutaten in Stückchen schneiden (das verkürzt die Knetzeit). Anschließend eine Mulde formen, Eigelb und Rum hinzufügen und flott zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Den in eine Rolle geformten Teig in eine Alufolie wickeln und in den Kühlschrank legen. Mindestens 30 Minuten dort rasten lassen.
  3. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, in vier Teile teilen und beginnen, das erste Teilstück auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn auszurollen. Schließlich ausstellen und auf das Backblech legen.
  4. Die Mürbteigkekse werden etwa 10 Minuten bei ca. 175°C (Umluft) ganz hellbraun gebacken (Vorsicht – es geht sehr schnell, dass sie dunkel werden – die Kekse immer im Blick behalten).
  5. Nachdem die Kekse aus dem Ofen genommen wurden, kurz überkühlen lassen und mit Marmelade füllen und zusammen setzen.

Linzer2

Es ist zu empfehlen, den Teig vielleicht sogar schon am Vorabend flott zusammenzukneten. Am nächsten Tag aber, etwa eine Stunde vor der Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen. Der Teig ist nämlich ganz schön fest, wenn er frisch gekühlt herausgenommen wird und man benötigt einiges an Kraftanstrengung um ihn schön flach niederzuwalken =)

Linzer3

Irgendwie hat das mit dem Aufheben der Kekse nicht so ganz geklappt. Selbst vor mir waren sie nicht in Sicherheit die Äuglein *schleck*
Ich habe dazu natürlich (von meiner Mutter) selbstgemachte Marillenmarmelade verwendet und ich bin stets dafür, immer nur die besten Zutaten zu verwenden um ein wirklich leckeres Ergebnis zu erzielen. Ich bin auch dafür, Butter statt Magerine bei Backwaren zu verwenden. Kalorien haben sie sowieso schon – aber der Geschmack ist meines Erachtens nach ein viel aromatischerer. Wobei ich aber feststellen durfte, dass Butter nicht gleich Butter ist. Hatte einmal zu “Aktionsbutter” gegriffen – wirklich günstig aber gräuslich im Geschmack. Da schüttelt es mich immer noch, wenn ich daran denke.

Fazit:
Ob mit oder ohne Staubzucker, Linzer Augen sind einfach köstlich. Vor allem auch bei dieser Variante, die etwas größer, als übliche Weihnachtskekse, geraten sind. Die mürben Teigwaren halten sich (wenn man sie in einer Keksdose vor Übergriffen in Sicherheit bring), auch mehrere Wochen und bleiben kühl gelagert, genauso lecker wie frisch gebacken.
Es besteht Suchtgefahr! =)

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Kommentar

Will ich haben! Jetzt!
…die sehen sehr fein aus und schmecken sicher super lecker! *Jammi*!
GlG M.*

oh ja … die waren lecker =) und leider so schnell weg! =)))

Hey,
schön das du mitmachst 🙂 freue mich.
Du hast auch einen sehr schönen Blog. Gefällt mir total gut. 🙂

LG
Anett

Danke =) freut mich immer so etwas nettes zu lesen!!