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Projekt A–Z: Himbeer-Joghurt-Torte

erstellt am: 05.09.2013 | von: Christina | Kategorie(n): Projekt, Süßes, Torten

Himbeertorte0Nein, mein Projekt hab ich nicht vergessen! Hatte immer wieder ein schlechtes Gewissen, da ich ja ursprünglich pro Woche einen Buchstaben weiterkommen wollte. Gut Ding braucht Weile, und so habe ich endlich einmal den Buchstaben ‘H’ verwertet! Und was passt denn saisonmäßig besser als Himbeeren zur Zeit? Eine erfrischende Joghurt-Torte mit Himbeeren war genau das Rezept, das ich mir raussuchte, aus dem Backbuch “Das große Buch der österreichischen Mehlspeisen” von Josef Zauner. Das Rezept habe ich leicht meinen Bedürfnissen angepasst … aber mehr dazu später.

Zum Rezept:

Himbeer-Joghurt-Torte
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ZutatenBiskuitteig:
100 g Mehl (glatt)
50 g Stärkemehl
5 Eier
150 g Kristallzucker
1 Pkg. Vanillezucker
1/2 abgeriebene Zitronenschale
1 Prise Salz
50 g Öl
Joghurt-Creme:
20 g Gelatine
225 g passierte Himbeeren
125 g Zucker
325 g Joghurt
325 ml Schlagobers
250 g Himbeeren zum Belegen
etwas Himbeermarmelade (zum Bestreichen der Biskuitböden)
Zubereitung:
Biskuitteig::: Den Backofen auf 170° C (Heißluft) vorheizen.
:: Eier, Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und Salz gut schaumig schlagen.
:: Gesiebtes Mehl und Stärkemehl genauso wie das Öl unterheben.
:: Die Masse etwa 35 Minuten backen.

:: Den Biskuitteig einmal in der Mitte teilen und beide Oberflächen je mit Himbeermarmelade bestreichen.

Himbeer-Joghurt-Creme:
:: Schlagobers schlagen.
:: Die Gelatine für die Creme auflösen. Die passierten Himbeeren mit dem Zucker verrühren und die heiße Gelatine einrühren. Das Joghurt schließlich untermischen und den geschlagenen Obers locker unterheben.
:: Den ersten mit Marmelade bestrichenen Tortenboden zurück in den Tortenreifen geben und etwa die Hälfte der Creme darauf verteilen. Den zweiten Boden darauf geben und die restliche Creme darauf verstreichen.
:: Die Torte im Tortenreifen kühlen und wenn die Creme durch die Gelatine angezogen hat, Himbeeren darauf verteilen und bei Bedarf mit Tortenguss abschließen.

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Im Großen und Ganzen war das ein wirklich einfaches, angenehmes Joghurt-Creme Rezept. Genau wie ich es mag. Im Back-Buch ist auch vermerkt, dass man diese Torte sehr gut einfrieren kann bzw. für einen späteren Bedarf vorproduzieren kann. Wirklich praktisch. Das Aufwändigste bei der Torte war wohl das Passieren der Himbeeren. Dazu kaufte ich mir günstige tiefgefrorene Himbeeren, ließ sie auftauen, pürierte sie und strich sie durch ein Sieb.Himbeertorte2 Der Rest war wirklich simpel. Ich denke gerade daran, wie vielseitig und variabel das Rezept doch ist. Ich bin aber drauf gekommen, dass ich genauer werden muss beim Rezepte lesen =) Habe ich doch glatt überlesen, dass es ja tatsächlich einfacher gewesen wäre, den Rand der Torte einen cm zu verkleinern, sodass beim Einfüllen der Creme, der Rand schön vollläuft und es schön aussieht. Stattdessen habe ich herumgepatzt und versucht, halbwegs einen ansehnlichen Rand zu produzieren … naja. Das nächste Mal wird’s besser und vor allem schöner gemacht! =P Für den Abschluss hatte ich leider mit zwei kleinen Becher Himbeeren (á 125 g) zu wenig, um die Torte komplett zu belegen und mit Gelee bzw. Tortenguss abzuschließen. Im Rezept sind dafür 400 g angegeben und ich denke das dürfte auch ausreichen.
Geschmacksfazit:Eine erfrischende, fruchtige Joghurt-Creme-Torte für den Sommer wie sie sein sollte! Der Biskuit ist sehr flaumig und mit der Creme dazu harmoniert er perfekt. Kann ich auf jeden Fall empfehlen und werde ich sicher wieder einmal machen!

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