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Gastblog für Luisa =) : Lebkuchen-Männchen

erstellt am: 03.12.2013 | von: Christina | Kategorie(n): Kekse, Süßes

Mich freute es wirklich besonders, dass ich mein erstes Gast-Posting für Luisa schreiben durfte. Nur leider funktionierte das technisch nicht ganz einwandfrei mit der Darstellung der Fotos, also hab ich mich entschieden, das hier nachzuholen. Für den Gast-Post hatte ich ein Rezept ausgewählt, das alle Jahre wieder für diese Jahreszeit definitiv passend ist: Lebkuchen:
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Lebkuchen gehört einfach zum Herbst und ich finde, dass sie nicht nur als Weihnachtskekse gebacken werden sollten. Es ist so eine Art vordezemberliches Ritual – mit der Vorfreude auf die echten Weihnachtskekse! Vor allem wenn die Wohnung wunderbar nach Lebkuchen duftet … und ich kann versichern, es zahlt sich aus, Lebkuchen selbst zu backen!!

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Zutaten:300 g Honig
20 g Kristallzucker
2 EL Wasser
220 g Weizenmehl (glatt)
180 g Roggenmehl
3 Eidotter
50 g flüssige Butter
1/2 Pkg (ca. 20 g) Lebkuchengewürz
2 EL Milch
5 g Ammonium
5 g Pottasche
zum Bestreichen
1 Ei
1/7 l Milch Milch
Fadenzuckerglasur
320 g Zucker
1/4 l Wasser

Zubereitung:
    Teig

  • Honig mit Kristallzucker und Wasser erwärmen (verflüssigen und mit dem Weizen- und Roggenmehl ca. 10 Minuten mit Knethaken der Küchenmaschine abarbeiten.
  • Eidotter, Butter und Lebkuchen gewürz in den Teig einarbeiten
  • Ammonium und Pottasche in jeweils einem Eßlöffel Milch auflösen und getrennt in den Teig einarbeiten.
  • Den Teig in Klarsichtfolie mindestens 24 Stunden im Kühlschrank rasten lassen.

    Ausarbeiten

  • Backrohr auf 160°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  • Den Teig in ca. 3-5 mm stark ausrollen und mit beliebiger Form ausstechen.
  • Die ausgestochenen Teiglinge auf ein Blech legen und mit dem Eier-Milch-Gemisch (verquirlt) bestreichen.
  • Die Lebkuchen 12 – 17 Minuten backen lassen und danach noch heiß mit der Fadenzuckerglasur bestreichen.

    Fadenzuckerglasur

  • Kristallzucker mit Wasser etwa 5 – 7 Minuten kochen lassen (109°C)
  • Die Zuckerlösung vom Herd nehmen und kurz auskühlen lassen, danach die Lebkuchen damit bepinseln
MiniGuglhupf1Ich muss gestehen, ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wie klebrig der Teig sonst immer war! Bei der Verarbeitung war ich wirklich nicht sicher, ob das Rezept richtig gelingen würde, da man nach dem Ausarbeiten des Teiges eine extrem klebrige und zähe Masse erhält. Aber dadurch, dass der Teig zahlreiche Stunden im Kühlschrank zubringen darf, verändert sich die Konsistenz zu einem geschmeidigen, einfach zu verarbeitenden angenehmen Teig! Also nicht erschrecken beim Nachbacken!
MiniGuglhupf2Ich habe mich außerdem dafür entschieden, wirklich eine Fadenzuckerglasur selbst herzustellen (hab mir vor einigen Monaten einmal ein Koch- und Backthermometer zugelegt und musste es doch einmal austesten). Es war nicht schwer, und die Lebkuchen sehen tatsächlich so aus, wie man solche Zucker-glasierten Lebkuchen auch kennt. Meines Erachtens sehen die Männchen aus, wie ganz sanft mit Schnee bedeckt 😉 Und etwas Dekoration mit blauen Augen und Zuckerknöpfen mussten sie wohl doch auch noch verziert werden …. =P
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Geschmacksfazit:
Ein sehr leckeres Lebkuchenrezept, das eindeutig zum Nachmachen empfohlen werden kann. Geschmacklich, wie er sein sollte: weich, würzig und samtig!
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Kommentar

die sind ja süß! Wo kann man die Form dafür kaufen??

Danke 😉 Ich hatte die Form vor einem Jahr schon am Salzburger Christkindl-Markt gefunden, bei einem Stand mit massenhaft Keksausstechern. Aber sowohl bei Tchibo/Eduscho hab ich solche Formen gesehen, wie auch sogar schon bei diversen Keksausstechersets im Kaufhaus, …
lg, Christina