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Brioche-Brötchen

erstellt am: 16.02.2014 | von: Christina | Kategorie(n): Brot, Fingerfood, Frühstück

Brioche1Sonntag Morgen … und die Lust nach frischen Gebäck weckt mich auf und treibt mich in die Küche… genau so ergeht es mir zumindest ab und zu einmal. Vor allem wenn ich weiß, dass ich frei hab und keinen Zeitdruck habe =)
Das tolle daran ist, wenn man zufällig auch noch einen Würfel Germ zu Hause hat … wobei – ganz ehrlich – zur Not täte es auch ein Trockengerm. Ein Frühstück mit süßen Briochebrötchen kann ich einfach nicht widerstehen. Selbstgemacht ist diese Gebäck ohnehin unschlagbar! Mit Butter, Marmelade oder Honig – oder einfach ohne all dem nur mit einer Tasse heißen Kaffee oder Tee, verspricht so ein Frühstück einen entspannten und tollen Start in den Tag.

Dieses Rezept habe ich wieder einmal in meinem Lieblingsbackbuch “Die österreichische Backstube nach Rokitansky” von Manfred Flickinger aus dem A & M Verlag. Ich bereitete den Briocheteig nach “Wiener Art” zu. Die “Französische Art” besteht aus einem eher butter- und eierreichen Germteig, das eine lange Mischzeit und die Verwendung von möglichst kalten Zutaten erfordern würde.

Brioche-Bröetchen
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Zutaten:
2 Eier
50 g Staubzucker
3/16 l Milch
1 Würfel Germ (42 g)
Schale 1/2 Zitrone
1 Pkg. Vanillezucker
500 g Mehl
50 g Butter
(handvoll Rosinen)
5 g Salz

Ausfertigen
1 Ei (verquirlt – zum Bestreichen)
Hagelzucker

Zubereitung:
  • Eier mit gesiebtem Staubzucker, kalter Milch, Germ, Vanillezucker und geriebener Zitronenschale verrühren.
  • Mit Mehl zu einem Teig mischen (Küchenmaschine oder Handmixer mit Knethaken).
  • Nach halber Mischzeit die weiche (nicht flüssige) Butter, ev. ein paar Rosinen sowie das Salz zugeben und fertig kneten (lassen).
  • Den Teig mit Klarsichtfolie zugedeckt ca. 30 Minuten rasten lassen, portionieren, in Form bringen und etwa 30 Minuten am Backblech gehen lassen.
  • Die Teiglinge mit Ei bestreichen und Hagelzucker bestreuen.
  • Im vorgeheizten Backofen bei 180°C (Ober- und Unterhitze) ca. 20 Minuten goldbraun backen.

Aus dem Teig formte ich ganz einfache, schnelle Knöpfe. Insgesamt zwei Backbleche füllte ich aus der gesamten Masse.

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Geschmacksfazit: 
Ganz frisch nach dem Backen genossen, schmecken sie wirklich am besten: ein fluffiger und sehr aromatischer Teig! Aber selbst nach zwei Tagen in der Brotdose merkt man, dass sie immer noch ein sehr gutes Aroma haben und nicht ausgetrocknet sind. Sollten sie doch einmal zu hart werden, empfehle ich daraus einen leckeren Scheiterhaufen zuzubereiten!!

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