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Waldviertler Apfel-Mohn-Kuchen

erstellt am: 24.03.2014 | von: Christina | Kategorie(n): Kuchen, Süßes

apfelmohn0Mit Mohn habe ich schon lange nichts mehr gebacken. Obwohl Mohn wirklich einmalig im Geschmack ist und sich herrlich für die unterschiedlichsten Desserts eignet. Mit Mohn bekommt man auf jeden Fall etwas Abwechslung in die Küche =). Egal ob man ein Mohn-Sorbet zubereitet oder die klassischen Wachauer Mohnzelten backt … da ist fast für jeden was dabei. Einer der tollsten Kompositionen ist, wie ich finde ist Mohn & Apfel & Zitrone = fruchtig & erfrischend! Das Rezept habe ich aus dem “Servus Kochbuch” (ja ich muss gestehen, ich war im Buchgeschäft wieder schwach  … =P ). Das Buch hält was es verspricht: es beinhaltet eine Vielzahl traditionelle Rezepte aus Österreich, sowohl süß als auch salzig.

Apfel-Mohn-Kuchen
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Zutaten:
80 g Butter (zimmerwarm)
100 g Feinkristallzucker
Schale 1/2 Zitrone/Orange
1 Prise Salz
3 Eidotter
100 g Mohn (gemahlen)
40 g Mehl (glatt)
1 kg Äpfel
3 Eiklar
Butter für die Form und zum Bestreichen
2 TL Kristallzucker zum Bestreuen

Zubereitung:
  • Springform mit einem Durchmesser von ca. 28 cm mit Butter ausstreichen.
  • Eiklar mit 50 g Zucker zu einem festen schnee schlagen.
  • Butter mit dem restlichen Zucker (50 g), Zitronenschale und Salz schaumig rühren. Eidotter nach und nach einrühren.
  • Backrohr auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  • Äpfel schälen und vierteln. Apfelstücke mit einem Messer mehrmals der Länge nach einschneiden (nicht durchschneiden).
  • Mohn mit Mehl vermischen. Eischnee mit dem Mohn-Mehl-Gemisch unter die Eidottermasse heben.
  • Mohnmasse in die Springform einfüllen und glatt streichen. Die Äpfel mit der eingeschnittenen Seite nach oben darauf verteilen und mit flüssiger Butter bestreichen. Mit Zucker bestreuen und im Backrohr etwa 50 Minuten lang backen.

Die Masse habe ich auf zwei kleinere Formen aufgeteilt um zwei kleine Küchlein zu erhalten. Ich muss gestehen, dass ich etwas geschummelt habe: ich verwendete sogar etwas Mürbteig, den ich schon länger eingefroren hatte, um ihn zu verwerten. Ich habe ihn zerbröselt (um keinen zu festen Boden zu bekommen) und darauf die Mohnmasse gestrichen. Brachte auch etwas mehr Volumen, denn für zwei Förmchen hätte ich fast zu wenig Masse gehabt =). 

apfelmohn5Ich dachte nicht, dass der Kuchen dann fast so schön aussehen könnte, wie im Buch, aber er wurde wirklich schick. Wenn man ihn direkt aus dem Ofen nimmt ist er natürlich am allerschönsten, weil danach beim Auskühlen die Äpfel etwas zusammenfallen.
Aus den restlichen Äpfeln (ich hatte fast zu viele) habe ich dann noch schnell ein Apfelmus gekocht. Resteverwertung kann doch so lecker sein!

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Geschmacksfazit:
Sieht nicht nur lecker aus, sondern schmeckt auch so! Durch die Äpfel wird der Kuchen richtig schön saftig und der Mohn entfaltet sein wunderbares Aroma in dem fluffigen Kuchenteig. Das ist auf jeden Fall ein Rezept, das ich nicht das letzte Mal gebacken haben werde!

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Kommentar

Hat hervorragend geschmeckt…..mhhh
Danke 😉

Das ist ein schönes Kompliment – danke!!

liebe christina,
apfelkuchen…definitiv einer meiner favourites…
btw…kettenbrief gschicht hin oder her…ich finds ganz witzig, immer wieder interessant…praktisch in sachen "blog verbreiten" 🙂 UUUUND du zählst definitv zu meinen liebsten blogs… somit…hier der "liebster-blog-award" für dich 🙂
http://goo.gl/kZxTfQ

Hallo Patricia – das ist wirklich total lieb von dir!! 😉 Nur leider bin ich im Moment etwas extrem unter Dampf. Ist so die heiße Phase und daher muss ich mich leider etwas hier in der blog-kulinarik rar halten *snief* Aber herzlichen Dank!!
glg, Christina