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Der Tiefkühler wird entleert … Heidelbeer-Käsekuchen

erstellt am: 25.07.2015 | von: Christina | Kategorie(n): Kuchen, Süßes

Alle Jahre wieder … sollte der Tiefkühler doch einmal enteist werden. Wir halten unseren Gefrier-Schrank aus Platz- und Stromkosten-Gründen im Keller ausgelagert und da hat man natürlich nicht unbedingt immer alles im Kopf, was da drinnen in Eiseskälte vor sich hin lagert. Aus diesem Grund kann es auch dann und wann leicht passieren, dass da wahre Schätze zutage treten! Diesmal konnte ich wunderschöne Heidelbeeren noch im hintersten Eck entdecken. Um diese Heidelbeeren zu verarbeiten, gibt es natürlich mehr als genug Möglichkeiten: Heidelbeer-Datschi, -Marmelade, -Creme, -Roulade, etc. Die Qual der Wahl … aber mit einem Gusto auf Käsekuchen war es sofort klar: ein Heidelbeer-Käsekuchen soll es werden!

Das Rezept habe ich mir selbst aus alten Rezepten irgendwie zusammengestückelt. Ich persönlich mag einen knusprigen Mürbteigboden und -rand sehr gerne. Der harmoniert auch gut mit einer saftigen Kuchen, wie es auch dieser werden sollte. Ich habe dazu eine Springform mit einem Durchmesser von 26 cm verwendet:

Heidelbeer-Käsekuchen

Zutaten für 1 große Torte:
Mürbteig (nur die Hälfte davon wird benötigt!)

400 g Mehl
120 g Backzucker
1 Prise Salz
geriebene Schale einer Zitrone
1 Pkg. Vanillezucker
1 Eigelb (Gr. M)
1 Schnapsglas Rum
250 g Butter

 

Käsekuchen-Masse
5 Eier
175 g Kristall-Zucker
500 g Topfen (Mehlspeistopfen)
350 g Frischkäse
40 g Speisestärke
geriebene Zitronenschale
1 Prise Salz
ca. 300 g (TK-) Heidelbeeren

Zubereitung:
Mürbteig

  • Mehl, Zucker, Salz, Zitronenschale, Vanillezucker auf die Arbeitsfläche. Butter dazu und mit einem Messer auf der Fläche mit den anderen Zutaten in Stückchen schneiden (das verkürzt die Knet-Zeit). Anschließend eine Mulde formen, Eigelb und Rum hinzufügen und flott zu einem glatten Teig verkneten.
  • Den in eine Rolle geformten Teig in eine Alufolie wickeln und in den Kühlschrank legen. Mindestens 30 Minuten dort rasten lassen.
  • Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, halbieren (für eine große Springform benötigt man nur etwa die Hälfte der angegebenen Teig-Masse), ausrollen und die Springform damit auslegen (Boden und Rand). Mit einer Gabel einstechen, damit keine Blasen während dem Backen entstehen.

Käsekuchen-Masse

  • Den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  • Die mit Mürbteig ausgelegte Springform etwa 10 Minuten backen lassen. Danach den Backofen auf 220 Grad hochstellen.
  • Die Eier trennen und das Eiweiß mit 100 g Zucker steif schlagen.
  • Topfen, Frischkäse, Eigelbe, Stärke, den restlichen Zucker (75 g) und die Prise Salz glatt rühren.
  • Eischnee unter die Topfenmasse heben.
  • Etwa 2/3 der Topfen-Masse auf den vorgebackenen Mürbteig-Boden in der Springform streichen.
  • Danach die Heidelbeeren darauf gleichmäßig verteilen und mit der restlichen Topfen-Masse bedecken.
  • Den Kuchen etwa 15 Minuten bei 220 Grad (Ober- und Unterhitze) backen, danach die Temperatur auf 180 Grad reduzieren und weitere 45 Minuten backen.
  • Bei Bedarf nach etwa 25 bis 30 Minuten mit Backpapier abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird.
  • Den Käsekuchen nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen, in der Form auskühlen lassen und danach anrichten.

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Käsekuchen-Rezepte gibt es wie Sand am Meer. Jeder der aber schon einmal eine solche Topfen- oder Frischkäse-Masse gemacht hat, weiß, dass es nicht sehr einfach ist, dass der Kuchen nach dem Backen richtig schön aussieht. Ich bin zwar schon einmal über ein Rezept „gestolpert“, welches sich nur damit befasst, wie der Käse-Kuchen gleichmäßig aufgeht, aber ich muss gestehen, dass mir das dann doch bisher zu viel Aufwand für einen schnellen Ofen-Kuchen war.

Abgesehen vom Mürbteig, der etwas Vorbereitungszeit benötigt, ist alles andere sehr schnell zusammengerührt.

Hier habe ich auch einen sehr guten Vorher-Nachher Vergleich (m)eines Käsekuchens (nach dem Herausnehmen aus dem Backofen wunderbar schön aufgegangen und dann wieder zusammengezogen):

Geschmacksfazit:

Mit dem Zusammensacken des Käsekuchens kann ich auf jeden Fall gut leben, wenn geschmacklich alles passt. Der Kuchen wurde durch die Heidelbeeren sehr saftig  und angenehm mild zum Essen. Ein richtiger Käsekuchen, der mit Früchten (Heidelbeeren) aufgepeppt wurde. Der Kuchen hält den Geschmack auch mehrere Tage (ich empfehle ihn, im Kühlschrank zu lagern, da sonst die Beeren tatsächlich durchnässen könnten).

 

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