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{Wanderbackbuch} Preiselbeer-Marzipan-Kakao-Torte „Des Försters helle Freude“

erstellt am: 18.10.2015 | von: Christina | Kategorie(n): Süßes, Torten

Endlich – nach fast zwei Jahren Wartezeit – hat es das Wanderbackbuch zu mir geschafft. Diese tolle Aktion hat sich Rebecca von ‚rehlein backt‘ einfallen lassen: sie hat das Backbuch „Backen für AngeberInnen“ von Ruth Moschner auf Wanderschaft geschickt und jeder, der das Buch zwischen die Finger bekommt, darf ein Rezept daraus aussuchen und nachbacken.


Natürlich ist nach fast zwei Jahren und 56 Stationen! die Auswahl der ungetesteten Rezepte nicht mehr so groß. Aber genau jetzt sind noch einige eher herbstliche oder weihnachtliche Rezepte übrig – genau passend für den Endspurt!

Eines muss ich noch unbedingt loswerden. Als ich das Backbuch bekommen habe, war ich wirklich begeistert von den ganzen liebevollen Einträgen und Kommentaren der anderen Bloggerinnen! Es hat wirklich Spaß gemacht, das Buch durchzublättern (was ich freilich mehrfach gemacht habe).

Das Rezept für das ich mich zum Nachbacken entschieden hatte heißt „Des Försters helle Freude“. Es ist eine Preiselbeer-Marzipan-Kakao Torte die ein bisschen Zeit braucht, aber geschmacklich überzeugt. Vorweg möchte ich noch sagen, dass ich mich entschieden habe, zwei kleine Torten zu backen, sodass ich eine der beiden einfrieren konnte. Hier ist das Rezept, wie ich es erfolgreich umgesetzt habe:

Preiselbeer-Marzipan-Kakao-Torte

Zutaten für 2 Torten mit 18 cm Durchmesser:
Teig
350 g weiche Butter
400 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
5 Eier
375 g Mehl
100 g ungesüßtes Kakaopulver
1 EL Natron
250 ml ButtermilchPreiselbeersahne
250 ml Schlagobers
100 g Preiselbeermarmelade

Marzipancreme
75 g Marzipanrohmasse
4 EL Milch oder Schlagobers
250 g Ricotta

Zum Ausfertigen
Preiselbeermarmelade
Beeren und Schokolade nach Belieben

Zubereitung:
Teig

  • Springform vorbereiten. Backofen auf 180° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  • Butter mit dem Zucker, Vanillezucker und der Prise Salz schaumig rühren.
  • Eier nach und nach unterrühren.
  • Mehl, Kakaopulver und Natron mischen und gemeinsam mit der Buttermilch unter die Ei-Buttermasse rühren.
  • Teig in die Springformen verteilen und ca. 60 Minuten durchbacken (Stäbchenprobe!).
  • Kuchen auskühlen lassen und aus der Form lösen. Zwei Mal durchschneiden, sodass drei Böden entstehen.

Preiselbeer-Sahne

  • Den Schlagobers aufschlagen und die Preiselbeermarmelade unterrühren.

Marzipan-Creme

  • Die Marzipanrohmasse zerkleinern und mit der Milch bzw. anschließend mit dem Ricotta verrühren, sodass keine Marzipanklümpchen mehr zu sehen sind.

Ausfertigen

  • Die Torte nun zusammensetzen: einen Boden mit Marmelade bestreichen und einen Teil der Preiselbeersahne darauf verteilen (etwas von der Creme zum Ausfertigen überlassen).
  • Den nächsten Boden daraufsetzen und wieder mit Preiselbeermarmelade bestreichen.
  • Die Marzipan-Ricottacreme darauf streichen und den letzten Boden darauf setzen.
  • Wiederum Preiselbeermarmelade darauf geben und mit der restlichen Preiselbeersahne, frischen Beeren und Schokoladestreusel nach Belieben ausfertigen.

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Als ich das Rezept bzw. die Mengen-Angaben für den Teig sah, war ich leicht erschrocken. So viel Butter und Zucker … es war nicht sehr leicht zu glauben, dass daraus wirklich was schmackhaftes werden würde.

Die Masse ließ sich gut anrühren. Ich habe aber nicht, wie im Backbuch vorgeschlagen, die drei Böden pro Torte jeweils einzeln gebacken (dafür war ich zu faul 😉 ). Die Backzeit betrug insgesamt 60 Minuten, sodass der Kuchen wirklich schön durch war. Er wurde aber recht kompakt – ich weiß nicht ob das tatsächlich so vorgesehen ist. Die Cremen waren dafür rasch und einfach angerührt.

Das mit der Marmelade auf den gebackenen Teigböden war im Rezept ebenfalls nicht angegeben, da aber der Teig recht kompakt wirkte, wollte ich nicht, dass die Torte zu trocken wird. Mit Erfolg.

Geschmacksfazit:

Die Gesamtkomposition ist wirklich sehr lecker. Durch die Marmelade auf den Teigböden wurde die Torte saftiger, was auf jeden Fall wichtig war. Die Torte ließ sich auch sehr gut schneiden! Die fruchtigen Erdbeeren dazu gab dem Ganzen eine Frische – man könnte die Erdbeeren sicher auch in die Schicht mit der Marzipan-Ricotta-Creme dazugeben. Ich würde die Torte sicher wieder einmal machen und kann definitiv meine Empfehlung zum Nachbacken geben!

Ein herzliches DANKESCHÖN an Rebecca für diese tolle Aktion!!

 

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Kommentar

Liebe Christina,

dein Törtchen ist so hübsch geworden und ich freue mich, dass es auch geschmeckt hat! Danke für deine Teilnahme und dass du alles – trotz Stress – so flott umgesetzt hast. 🙂

Liebst, Rebecca

Liebe Christina,
das Buch kam wohlbehalten bei mir an, ich bin nun die nächste in der Reihe. Herzlichen Dank für Dein nettes Kärtchen. Meine „Fluffige Mohni“ kühlt gerade aus – ich freu mich schon aufs bloggen.

Liebe Grüße aus München
Andrea von „Taste it“

Hallo Andrea,
schön zu lesen, dass das Buch gut bei dir angekommen ist und du schon fleißig warst! Da freu ich mich schon auf deinen Blogpost zur „fluffigen Mohni“ 🙂 und lass es dir erst einmal so richtig schmecken!
Liebe Grüße,
Christina

Liebe Christina!
Das ist ein sehr schöner Beitrag geworden!
Ich bin auch schon auf das Buch gespannt, welches wohl bald bei mir eintrudeln sollte. Mal schauen welche leckeren Rezepte noch zu backen sind.
Viele Grüße, Julia

P.S.: Vielleicht hast du ja noch Lust bei meiner Aktion „Die besten Weihnachtsrezepte der Blogger“ mitzumachen:-)
http://www.habe-ich-selbstgemacht.de/die-besten-weihnachtsrezepte-der-blogger/
Würde mich freuen,
Julia

Hey 😉
Ich muss sagen, die sehen echt lecker aus ^^

Hi,

die Torte sieht richtig lecker aus!

MFG Philipp

Vielen Dank Philipp! Ich kann auch nur empfehlen, sie zu backen! 😉
LG, Christina