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Karottentorte

erstellt am: 30.03.2021 | von: Christina | Kategorie(n): Kuchen, Süßes, Torten

KarottentorteVor Ostern muss ganz einfach eine Karottentorte gebacken werden…  zumindest sieht man derartige Rezepte aktuell massenhaft auf anderen Food Blogs oder in den sozialen Medien, dass man dem Backzwang unterliegt :D. Dieser saftig-nussige Geschmack ist einfach ein Traum. Ich habe viele Rezepte dazu gefunden, aber dieses hier, von einem anderen Blog (von Gudrun von Mödling), hat mich besonders angesprochen, da die Mengen der Karotten, der Nüssen und des Mehls sehr ausgewogen sind. Gudrun hat übrigens auch andere sehr ansprechende Rezepte auf ihrem Blog und zudem unlängst ein Buch veröffentlicht. Natürlich habe ich das angeführte Rezept meinen Bedürfnissen nach abgewandelt.

Ich war auf Anhieb mit dem Rezept zufrieden und möchte es deshalb auf diesem Weg gerne teilen (und in meinem online Rezeptregister verewigen).

Üblicherweise schneide ich einfache Kuchen gerne auf, um sie noch mit Marmelade zu füllen, damit sie saftiger werden. Das ist hier absolut nicht notwendig! Es zahlt sich aus, ihn zumindest über Nacht, vor dem Verzehr, stehen zu lassen. Wenn der Kuchen längerfristig im Kühlschrank gelagert wird, hat er zudem eine herrliche kühle Frische.

Karottentorte
Zutaten für 1 Springform, 26cm:
Masse
4 Eier (Gr. XL) (oder 5 Gr. M)
300 g brauner Zucker
300 g Butter (weich)
300 g Karotten, fein gerieben
1/2 TL Zimt
Schale einer Zitrone
Schale einer Orange
1 Prise Salz150 g Mehl (glatt)
50 g Speisestärke
1 Päckchen (16 g) Backpulver
120 g Mandeln, gerieben
120 g Walnüsse, gerieben

Ausfertigung
220 g Staubzucker
Saft von 1 Zitrone
Marzipankarotten

Zubereitung:
Teig

  • Eiweiß mit 100 g braunen Zucker cremig aufschlagen (Zuckerkristalle sollten sich aufgelöst haben).
  • Butter mit 200 g braunen Zucker, Salz, Zimt, Zitronen- und Orangenschale schaumig aufschlagen und nacheinander die Eidotter einrühren.
  • Die trockenen Zutaten wie Mehl, Stärke, Backpulver, Mandeln und Walnüssen vermischen.
  • Eiweiß, trockene Zutaten und zum Schluss die geriebenen Karotten schön unter die Buttermasse unterheben.
  • Die Masse in die Springform füllen und bei 150°C (Ober/Unterhitze) etwa 80 Minuten auf der untersten Schiene backen.

Fertigstellung

  • Aus dem (nach Bedarf gesiebten) Staubzucker und dem Zitronensaft eine Glasur herstellen (in gewünschte Konsistenz rühren). Auf die ausgekühlte Torte verteilen und mit Marzipankarotten dekorieren.

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Ich dachte fast, dass der Kuchen beim Backen schon fast aus der Springform übergeht, aber es ging sich von der Masse her perfekt aus. Wichtig ist, am Ende der Backzeit mit der Stäbchenprobe zu testen, ob der Kuchen schön durch ist. Es ist doch eher ein Langzeit-Backrezept bei einer etwas niedrigeren Temperatur als für andere Massen. Vor allem wenn der Kuchen im eher unteren Bereich des Backofens gebacken wird, riskiert man nicht, dass er von oben zu dunkel wird.

Glücklicherweise hatte ich noch etwas Marzipan zu Hause und hab schnell noch ein paar „Rübli“ gebastelt (so zahlt sich es mal aus, Matcha Pulver für das Einfärben der grünen Teile der Karotten zu Hause zu haben). Bin dabei auch auf die Idee gekommen, das grün eingefärbte Marzipan rund zu rollen und mit einem kleinen Stern-Ausstecher Teile runterzustechen (erspart das Formen) 😉

Geschmacksfazit:

Saftig, nussig und einfach nur gut. Es kann vielleicht sein, dass er beim Aufschnitt etwas bröselt (vor allem wenn er nicht im Kühlschrank steht), aber das tut dem Geschmack keinen Abbruch. Der Zimt hebt und unterstreicht das Aroma der Nüsse und selbst eher geschmacklose Karotten werden auf diese Weise sehr schmackhaft weiterverwertet. Die Zitronenglasur gibt dem Kuchen noch weitere Frische und passt meiner Meinung nach um einiges besser dazu, als eine Glasur mit Schokolade.

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